FAQ

Wie können die Gelenkschmerzen bei der Hämochromatose behandelt werden?

Gelenkschmerzen können Ausdruck der typischen Hämochromatose-Arthropathie sein. Dabei kommt es zu Gelenkschäden, die rheumatischen Erkrankungen ähnlich sind. Leider (eigentlich unverständlich) ist die Arthropathie das Stiefkind unter den Hämochromatose-Folgen. Untersuchungen zu diesem Thema sind sehr rar. Als Ursache wird nicht direkt das Eisen angesehen. Vermutlich sind Phänomene ähnlich wie bei rheumatischen Erkrankungen für die Gelenkveränderungen verantwortlich.
Als Therapeutika wurden bislang nur Schmerzmittel (genauer Antirheumatika), wie ASS (z.B. Aspirin), Indomethacin (z.B. Amuno) oder Diclofenac (z.B. Voltaren) untersucht. Bei der Mehrzahl der Patienten konnte eine Linderung der Symptome beobachtet werden.
Ihr Apotheker berät Sie sicher gerne über die verfügbaren Medikamente. Sollten Sie die Mittel einnehmen, benötigen Sie in jedem Fall auch einen Magenschutz (z.B. Antra, Pantozol oder Agopton 1 x täglich).

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